Statistisch gesehen, verunglücken täglich in Deutschland durchschnittlich zwei Menschen tödlich an den Folgen eines Brandes. Die meisten davon im eigenen Zuhause.

Von daher gesehen ist der beste Schutz im Brandfall ein geprüfter Rauchmelder. Das Prüfsiegel des VdS steht hierbei für Qualität und Sicherheit. Finger weg von billigen, ungeprüften Rauchmeldern – hier können Sie nicht sicher sein, dass diese im Ernstfall auch funktionieren. Die Geräte weisen häufig Fehlalarme auf oder reagieren wegen Fehleinstellungen zu spät auf die Rauchentwicklung.

Heimrauchmelder funktionieren mit einer 9 Volt Batterie und bieten dadurch zwei entscheidende Vorteile: Sie können ohne großen technischen Vorraussetzungen von jedermann in wenigen Minuten installiert werden und funktionieren durch die Batterie auch bei einem Stromausfall. Die Geräte sind praktisch wartungsfrei.

Über einen Testknopf kann jederzeit die Funktionsbereitschaft kontrolliert werden. Ein Batteriewechsel ist bei handelüblichen Alkaline-Batterien ca. alle 2 bis 3 Jahre notwendig. Das Wechseln der Batterie wird durch einen regelmäßig wiederkehrenden Piepton gemeldet. Bei guten Markengeräten geschieht dies vier Wochen lang um den notwendigen Batteriewechsel auch bei einer längeren Abwesenheit nicht zu versäumen. Achten Sie beim Kauf darauf, dass der Rauch von allen Seiten gut in den Melder eindringen kann. 

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Rauchmelder, die auf dem deutschen Markt erhältlich sind, funktionieren foto-optischen und arbeiten nach dem so genannten Streulichtprinzip. Hierbei wird von einer Leuchtdiode, die sich in einer Rauchkammer befindet, in rhythmischen Abständen ein Lichtstrahl ausgesandt. Ist die Kammer rauchfrei, so treffen die Lichtstrahlen ungehindert auf eine nicht reflektierende Oberfläche und werden nicht von den Rauchpartikeln auf die Fotolinse abgelenkt – alles ist in Ordnung.

Dringt allerdings Brandrauch in die Rauchkammer ein, so dienen die Partikel als eine Art Spiegel, die Lichtstrahlen werden gestreut und werden dadurch auf die Fotolinse abgelenkt. Sobald Licht auf die Fotolinse trifft „erkennt“ der Rauchmelder den Brandrauch und warnt alle Hausbewohner mit einem durchdringenden akustischem Signal und weckt im Fall der Nacht, diese sogar aus dem tiefsten Schlaf. Dieses Warnsignal ertönt so lange, bis die Kammer wieder rauchfrei ist.

 

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Die Rauchmelder, welche ungefähr die Größe einer Kaffeetasse haben, werden an der Zimmerdecke montiert und sind VdS-geprüft ab ca. 30 Euro zu bekommen.  Es freu uns sehr, dass sie sich bald auf den Weg in den Baumarkt, den Verbrauchermarkt oder dem Feuerwehr- und Elektrofachhandel machen wollen. 

Nur Rauchmelder, die nach dem Normentwurf für Rauchmelder prEN 14604 geprüft wurden, garantieren einen Mindestqualitätsstandart. 

Wo aber soll der Rauchmelder nun montieren werden? Unterschieden wird zwangsläufig, ob Sie in einer Wohnung oder in einem Haus wohnen. Die Feuerwehr empfiehlt aber als Mindestschutz einen Rauchmelder pro Wohnung und Etage. Dieser sollte möglichst im Flur montiert werden, da dieser meist den zentralsten Punkt darstellt. Sinnvoll ist es, Rauchmelder auch in Schlaf- und Kinderzimmer zu montieren. Keinen Sinn macht es durch die Rauch- und Dampfentwicklung einen Rauchmelder in Küche und Bad zu montieren. Wir unterscheiden generell zwischen Mindestschutz (M) und optimaler Schutz (O) (S = Sonderschutz).

Rauchmelder können nur eine positive Auswirkung auf Ihr Leben und Ihren Besitz haben. Wann werden Sie nun auch Besitzer eines oder mehrerer Heimrauchmelder? Wir hoffen, bald. 

Weitere Informationen zu Rauchmeldern finden Sie im Internet auf der Webseite der „Rauchmelder retten Leben“-Kampagne unter www.rauchmelder-lebensretter.de.

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