Niemand rechnet damit oder denkt auch nur daran, dass es irgendwann auch einmal in der Straße, in der man wohnt oder gar im eigenen Haus einmal brennen könnte. Eine unangenehme Situation, die dennoch jeden einmal treffen kann. Egal wann und wo, es kommt immer ungelegen und die Feuerwehr sollte so schnell wie möglich an ihren Einsatzort kommen. Damit dies auch der Fall sein kann sind wir auf ihre Hilfe angewiesen und möchten Sie bitten, die Arbeiten der Feuerwehr nicht unnötig zu behindern und zu erschweren. Kleine Verhaltensregeln, die auch beachtet werden sollten, können dabei schon Menschenleben retten, denn bei vielen Einsätzen der Feuerwehr geht es sprichwörtlich um Leben oder Tod.

Von daher möchten wir Sie bitten darauf zu achten, dass wenn Sie Ihr Fahrzeug auf der Straße parken, eine Mindestdurchfahrbreite von drei Metern verbleibt. Es ist zwar schön, wenn Autos links und rechts am Straßenrand in 30 km/h-Zonen parken und diese der weiteren Verkehrsberuhigung dienen, aber wie bitteschön, soll hier ein Feuerwehrfahrzeug auf dem Weg zum Einsatz schnell und sicher durchkommen? Es gibt viele Straßen in Winterbach, in denen dies oftmals nicht der Fall ist. Hier möchten wir nur wenige Beispiele wie die Hermannstraße, die Friedhofstraße (im hinteren Bereich) oder auch die Adlerstraße (gegenüber der katholischen Kirche bzw. weiter oben am Friedhof) aufführen. Bedenken Sie auch beim Parken in Kurven bzw. Kurvennähe, dass die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr einen weitaus größeren Kurvenradius besitzen als ein PKW. Jedes rangieren kostet unnötige und wichtige Zeit. Nehmen Sie bitte einen weiteren Fußweg zu Ihrem Ziel in Kauf. Personen, die gerettet werden müssen, danken es Ihnen. 

Stellen Sie niemals Ihr Fahrzeug in Bereichen ab, die als Brandschutzzone, Feuerwehrzufahrt oder Feuerwehraufstellfläche gekennzeichnet sind. Auch wenn Sie dies schon immer gemacht haben und noch nie ein Feuerwehrauto wegen eines Einsatzes an diese Stelle musste, irgendwann wird dies der Fall sein. Wie heißt es so schön in einem alten Sprichwort? Der Teufel ist ein Eichhörnchen. 

In einigen Verkehrsberuhigten Zonen bzw. an öffentlichen Gebäuden im Ort sind Sperrvorrichtungen wie Ketten, Sperrpfosten oder Sperrbalken angebracht. Diese sind unbedingt freizuhalten. Wir, Ihre Freiwillige Feuerwehr Winterbach, besitzen Schlüssel, um die Sperren zu öffnen. Wenn diese allerdings zugeparkt sind, müssen wir zeitraubende Umwege fahren, oder im schlimmsten Fall die Fahrzeuge entfernen, was einen erheblichen Zeitaufwand darstellt. 

Mit unseren doch recht breiten Fahrzeugen können wir auch nicht jedes Gebäude direkt anfahren. Einige liegen auch etwas entfernt von öffentlichen Verkehrsflächen, so dass diese Entfernung zwischen Fahrzeug und Einsatzort zu Fuß überbrückt werden muss. Hierbei muss das doch zum Teil recht schwere Einsatzgerät dann geschoben bzw. getragen werden. Beachten Sie bitte, dass diese Zugänge möglichst eine Breite von 1,25 Metern und Türbreiten von einem Meter aufweisen. Genauso wichtig: Benutzen Sie diese Wege nicht als Abstellflächen. 

In Hinterhöfen oder an Gebäuden, an denen die Drehleiter aus park- oder fahrtechnischen Gründen nicht eingesetzt werden kann, muss die Feuerwehr tragbare Leitern verwenden. Für Wohnbereiche mit über acht Metern Fensterbrüstungshöhe müssen von daher im Hof oder Garten Flächen vorhanden sein, auf denen tragbare Leitern ungehindert aufgestellt werden können. 

Wenn es Ihnen so vorkommt, als würde dies alles von uns des Öfteren gepredigt werden, so sind diese wichtigen Verhaltensregeln zum einen dazu da um uns die Arbeit zu erleichtern und wer weiß, vielleicht einmal sogar, um Ihnen das Leben retten. 

Egal ob Sie regelmäßig oder unregelmäßig unsere Rubrik „Die Freiwillige Feuerwehr Winterbach informiert“ lesen, Sie werden immer wieder Dinge finden, die Sie auf Ihr Leben anwenden können. Wir freuen uns, wenn Sie sich dies zu Herzen nehmen.

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