19.01.2016 07:23
Kategorie: Allgemein

Der Kreisfeuerwehrverband Rems-Murr warnt:

Für viele Hausbesitzer bringen die derzeitigen Minusgrade arge Probleme mit sich. Beispielsweise erfordern eingefrorene Wasserleitungen rasches Handeln. Als wirksames Mittel erscheint dabei vielen der Einsatz einer Lötlampe oder eines anderen offenen Feuers. „Dies ist zugleich aber auch das wirksamste Mittel, ein Haus in Schutt und Asche zu legen“, mahnt Georg Spinner, der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes im Rems-Murr-Kreis. Vor dem Hintergrund der Erfahrungen aus den vergangenen Jahren warnt er eindringlich davor, leichtfertig mit offenem Feuer umzugehen.

Die Feuerwehr bittet um die Beachtung der folgenden Hinweise:

  • Wasserleitungen nur außerhalb des Gebäudes entleeren.
  • Stellen Sie Wasserleitungen in unbeheizten Räumen nach Möglichkeit ab und entleeren Sie die Rohre.
  • Drehen Sie die Heizkörper nie ganz ab – auch nicht nachts und nicht, wenn Sie in Urlaub fahren. Wählen Sie mindestens die gekennzeichnete Frostschutzstellung.
  • Das Auftauen eingefrorener Wasserleitungen im Hause sollte niemals mit offener Flamme erfolgen: durch die starke Hitzeentwicklung kann es zu Bränden oder Schwelbränden in der Isolation, in Hohlräumen oder in benachbarten Räumen kommen.
  • Vorsicht auch beim Einsatz elektronischer Auftaugeräte, wenn an der Wasserleitung oder in deren Nähe brennbares Material liegt.
  • Gegebenenfalls zum Auftauen der Leitungen einen Haarföhn oder Tücher, die in heißes Wasser getaucht werden, verwenden.
  • Auf jeden Fall sollte bei einem Brand so schnell wie möglich die Feuerwehr über den Notruf 112 alarmiert werden.

 

 

Quelle: www.feuerwehr-rems-murr.de/die-feuerwehr-raet/kein-offenes-feuer-bei-eingefrorener-wasserleitung/


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