Feuerwehr in 19. Jahrhundert

Im Gegensatz zum Engelberg hatte Manolzweiler schon immer für einen eigenen Feuerschutz zu sorgen. Als Teilgemeinde hatte Manolzweiler auch bis 1935 eine eigene Teilgemeinderechnung. Das Steueraufkommen musste neben den übrigen Gemeindeaufgaben wie Schule,  Wasserversorung, Farrenhaltung usw. auch für den Feuerschutz ausreichen. Dass bei der armen Teilgemeinde mit dem geringen Steueraufkommen nicht viel Investitionsmöglichkeit bestand, liegt auf der Hand. So wird 1834 berichtet, dass eine defekte Leiter nicht neu gekauft werden konnte. Es wurden nur die Sprossen erneuert, eine Spitze konnte nicht beschafft werden.

Im Jahr 1862 beanstandete das Rug Gericht, dass in Manolzweiler keine Feuerspritze vorhanden war. Wegen der Abgelegenheit von der Muttergemeinde wurde die Anschaffung einer Spritze dringend empfohlen.  Vom Gemeinderat wurde die Stellungnahme abgegeben, dass die Gemeinde Manolzweiler außerstande sei, »einen derartigen Kosten« aufzubringen. Die Muttergemeinde besitze zwei fahrbare Feuerspritzen und sei zu jeder Hilfeleistung erbötig. Die Muttergemeinde selbst könne die Kosten auch nicht tragen.

Anschaffung Feuerspritze

Auch im Jahr 1865 wurde auf dieselbe Beanstandung die gleiche Stellungnahme abgegeben. Im Jahr 1867/68 wurde zur Anschaffung einer Handspritze im Etat ein Betrag eingestellt. Manolzweiler hatte seinerzeit 24 Haupt- und 10 Nebengebäude. 1871 wurde ein Gesuch auf Bewilligung eines Beitrags für eine Handspritze eingereicht. Die Anschaffung einer Spritze wurde immer dringender, da in Manolzweiler häufig Brandfälle zu verzeichnen waren. 1873 wurde dann die Spritze angeschafft. Ebenfalls wurden eine Anzahl Butten und Gölten für einen besseren Feuerschutz gekauft.

Feuersee

Der Feuersee wurde 1873 beanstandet. 1890 bestand eine Spritzenmannschaft.

Anschaffung TS 8

Die Verhältnisse verbesserten sich im 20. Jahrhundert langsam. Eine Motorspritze TS 8 wurde 1962 angeschafft. Ebenfalls wurde 1962 auf dem Platz des ständig schadhaften Feuersees ein Löschbecken gebaut. Damit war neben der Wasserleitung eine ständige Wasserreserve vorhanden.

Anschluss Landeswasserversorgung

Durch den Anschluss an die Landeswasserversorgung sind die Versorgungsverhältnisse optimal gelöst worden.

Anschaffung TSF

Im Jahr 1986 erhielt die Feuerwehr Manolzweiler ein Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF). Damit ist die Wehr in der Lage, im Brandfall die erste Hilfe zu leisten. Im Jahr 2001 wurde das Fahrzeug noch um ein Hochdrucklöschgerät von Minimax ergänzt. Je nach Einsatzlage wird somit die TS 8 oder das HDL 250 mitgeführt.

Neuanschaffung TSF-W

Im Jahr 2012 wurde das alte TSF nach 25 Jahren Dienst durch ein neues TSF-W ersetzt. 

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